Skandinavien 2006

Im Sommer 2006 ging es mit dem guten alten VW T3-Bus rund 10.000 erlebnisreiche Kilometer durch Skandinavien:

Markgröningen - Rostock - Trelleborg - Kristianstad - Ahus - Ankarsrum - Stockholm - Turku - Espoo - Helsinki - Tampere - Haukipudas - Simo - Kolari - Enontekiö - Hammerfest - Nordkapp - Alta - Narvik - Ballangen - Andenes - Lodingen - Trofors - Trondheim - Oyer - Oslo - Ed - Göteborg - Malmö - Kopenhagen - Burg auf Fehmarn - Hamburg - Markgröningen.

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Skandinavien Routenkarte Tag 27 - Burg - HamburgTag 25 - Ed - Göteborg - MalmöTag 24 - Oyer - Oslo - EdTag 23 - Trondheim - OyerTag 22 - Trofors - TrondheimTag 21 - Lodingen - TroforsTag 18 - Narvik - BallangenTag 17 - Alta - NarvikTag 19 - Ballangen - Lodingen - AndenesTag 16 - Hammerfest - Nordkapp - AltaTag 13 - Kolari – EnontekiöTag 12 - Simo - KolariTag 10 - Tampere - HaukipudasTag 11 - Haukipudas - SimoTag 9 - Espoo - TampereTag 8 - Espoo - Helsinki - EspooTag 7 - Turku - EspooTag 6 - Stockholm - TurkuTag 5 - StockholmTag 3 - Ahus - Ankarsrum Tag 1 - Markgröningen - Rostock Tag 2 - Trelleborg - Kristianstad - Ahus Tag 26 - Malmö - Kopenhagen - Puttgarden - Burg

Tag 1 - 17.07.06 - Markgröningen - Rostock

Route: Markgröningen - Rostock - Warnemünde - Rostock
Highlights: Fotoshooting mit Kurt, Fähre nach Trelleborg
Übernachtung: An Deck der Fähre
Um 5:45Uhr MEZ startete unsere Skandinavien-Tour in Unterriexingen mit Mari und Volker, bevor es weiter nach Markgröningen ging, um die restlichen Teilnehmer der Tour, Ben, Dennis, Markus, Nico und Pad abzuholen.
Volker bot sich sofort für den ersten Teil der Strecke als Fahrer an, da er die ganze Nacht von Liebeskummer geplagt kein Auge zubekommen hatte und deshalb später schlafen wollte.
Die Fahrt nach Rostock war zwar sehr lange, aber dennoch lustig. Gegen 15:40Uhr kamen wir in Rostock an und hatten so noch einige freie Zeit, bevor die Fähre ablegte.
Deshalb machten wir uns auf den Weg nach Warnemünde, um das Meer zu verhaften. Nach einigen schönen Stunden am Strand, die wir mit Baden und Fussball spielen verbrachten, ging es wieder zurück nach Rostock, um die Fähre, die um 22:45Uhr starten sollte, rechtzeitig zu erreichen.
Den Abend auf der Fähre verbrachten wir an Deck und ließen uns einige Dosen Bier schmecken. Außerdem versuchten Nico, Volker, Dennis und Mari ihr Glück an den vielen Klickerautomaten, wobei Mari und Nico sogar einige € gewinnen konnten, bevor wir uns an Deck schlafen legten.
Mari

Tag 2 - 18.07.06 - Trelleborg - Kristianstad - Ahus

Route: Trelleborg - Kristianstad - Ahus
Highlights: Sandstrand bei Ahus
Übernachtung: Strandparkplatz bei Ahus

Nach einer „durchgeklickerten“ Fahrt mit der Fähre kamen wir um 6.45 endlich in Trelleborg an. Garfield hatte wohl immer noch nicht genug und warf Klicker um Klicker in sich hinein. Unsere Befürchtungen – vom Zoll unter die Lupe genommen zu werden – bestätigten sich glücklicherweise nicht und so konnten wir den Fährhafen schnell verlassen. Nach einer kurzen Beratung kamen wir zu dem Entschluss etwas Essbares zu verhaften – wir hatten soeben den Haftbefehl erworben – um somit unseren Kesseln neue Nahrung einzuspeisen, was sich allerdings als Problem herausstellen sollte, da noch sämtliche Läden geschlossen hatten. Also beschlossen wir das Frühstück noch ein bisschen zu verschieben. Die weitere Fahrt führte uns durch schöne kleine schwedische Dörfchen, und schließlich erreichten wir unser Ziel Kristianstadt, wo wir endlich einem Supermarkt Handschellen anlegen konnten. Zum Frühstück gab es deftige Brote mit Wurst, Senf und Gürkchen, Ben aß sein geliebtes Müsli.
Nach der Mahlzeit waren wir alle superheiß auf Strand und Meer, da kam es dann recht gelegen, dass Ahuis – was direkt neben Kristianstadt liegt – für seine schönen Sandstrände berühmt ist. Dies sollte also unser neues Ziel sein, Captain Markus gab die Koordinaten ein. Während die Ostsee eisig kalt war und sich nur die Hartgesottesten unter uns ins kühle Nass wagten, tummelten sich am Strand die schwedischen Schönheiten. Stundenlang genossen wir die warme Sonne, bevor wir am Strandparkplatz unsere Zelte aufschlugen. Nun war es an der Zeit unseren Alkvorrat zu verhaften. Volker und Nico beschlossen an einem nahegelegenen Fluss ihre Angeln auszuwerfen, Pad und Markus waren ziemlich knockout, also mussten Mari, Dennis und Ben ihren Mann stehen. Zu Maris Gittarenklängen stimmten sie am Strand Folksong an und schütteten etliche Wodka-Mischungen in sich hinein. Dabei muss noch erwähnt werden, dass das Meer einfach so ohne Grund unsere restlichen Dosen Bier verhaftete, der Huansohn!! Ben

Tag 3 - 19.07.06 - Ahus - Ankarsrum

Route: Ahus - Ankarsrum
Highlights: Klickerparty auf der Rückbank, Landschaft auf der Fahrt
Übernachtung: Fischereiclub direkt am Langsjör

Nachdem wir das Zelt abgebaut hatten,welches erwartungsgemäß natürlich nicht mehr ganz in die Zelttasche passte, und alles gepackt hatten, fuhren wir Richtung Stockholm los. Nach einem kurzen Frühstück am Supermarkt begaben wir uns also auf den Weg um ein paar Kilometer abzuarbeiten und einen geeigneten Platz zum campen zu finden. Bevor wir diesen jedoch fanden, gab es noch eine kleine Komplikation, als wir uns plötzlich inmitten eines Waldes befanden, und der T3 aus alle rohren pfiff. Danach fanden wir dann einen Platz des örtlichen Fischereivereins und ließen uns dort nieder. Der restliche Tag wurde dann von den Einen mit Baden, von den Andern mit Angeln verbracht, wobei die tollkühnen Sprünge von Mari und Dennis von einer Brücke herauszuheben sind. Zum Abendessen gabs dann Volkers Nudeln, die eindeutig zu viel Platz wegnahmen, und Tomatensoße. Anschließend wurden die letzten Bierreserven und Vodkamischgetränke verhaftet, anfangs zu einem Trinkspiel, was wir jedoch schnell verwarfen. Nachdem wir dann Volker`s Petroliumlampe für nicht tauglich bewerteten, ließen wir den Abend mit den wunderschönen Klänge von Mari`s Gitarre und unseren singgewaltigen Stimmen ausklingen. Da wir zu faul waren das Zelt aufzustellen, und es au gar nicht nötig war, schnappte sich jeder sein Schlafzeug und gleitete neben der Fischerhütte in die Welt der Träume. Dennis

Tag 4 - 20.07.06 - Ankarsrum - Stockholm

Route: Ankarsrum - Stockholm
Highlights: Dschumi leckt unsere Teller sauber
Übernachtung: Campingplatz in Stockholm

Von der Mittagssonne geweckt krabbelten wir erst spät aus unseren Schlafsäcken. Die schöne Lage direkt am See nutzten einige für ein kurzes erfrischendes Bad.
Nachdem schließlich auch die letzten Gepäckstücke verstaut waren und der Platz aufgeräumt war, ging es los in Richtung Stockholm.
Die Strecke mit ihren endlosen Geraden durch die dichten Wälder Mittelschwedens war anfangs interessant, musste aber später durch Klicker-Partys auf der Rückbank aufgelockert werden.
Nach der langen Fahrt kamen wir schließlich in Stockholm an und begaben uns zunächst in den Fährhafen um die Überfahrt nach Finnland für den übernächsten Tag zu buchen. Leider mussten wir feststellen, dass die von uns präferierte Tagfahrt (Silja-Lines) ausgebucht war und die Nachtfahrt unser Budget sprengen würde.
So begaben wir uns auf eine Irrfahrt durch den Fährhafen auf der Suche nach einer günstigeren Fähre.
Die eigentliche Fracht-Fähre „Seawind“ schien uns, die beste Wahl zu sein, jedoch mussten wir diese ebenfalls im Silja-Terminal buchen, welches aber inzwischen geschlossen hatte. Daher verschoben wir die Buchung auf den nächsten Tag.
Nun galt es einen Platz für die Nacht zu finden. Nach einem kurzen Stopp im Supermarkt leitete uns das Navi in die Innenstadt, wo wir hofften in einer der vielen Grünflächen nächtigen zu können. Da uns jedoch keine der in Augenschein genommenen Stellen 100%ig gefiel, kehrten wir zu einem Camping-Platz, den wir bereits vorher gesehen hatten, zurück und checkten dort ein.
Den Abend ließen wir mit Nudeln und Gulasch-Soße und reichlich Wodka-Mischungen ausklingen.
Ein kleiner Hund, den wir auf "Dschumi" tauften half uns später noch beim Abwasch, indem er sämtliche Teller ableckte. Markus

Tag 5 - 21.07.06 - Stockholm

Route: -
Highlights: Stockholm
Übernachtung: Campingplatz in Stockholm

Nach einer durchzechten Nacht auf dem Stadtcampingplatz in Stockholm wurden wir am nächsten Tag von der Mittagssonne aus den Federn gerissen. Schon am Abend zuvor entschieden wir uns dazu ein wenig die Stadt anzuschauen. Also packten wir unsere sieben Sachen und machten uns auf den Weg in die Innenstadt. Zuvor wollten wir aber noch eine Fähre Richtung Turku, Finnland, buchen. Dies gelang uns dann nach einer Irrfahrt zum Hafen von Stockholm, wo wir dann bei Viking-Line uns unsere Tickets sicherten. Danach konnten wir unsere Fahrt fortsetzen. Nachdem wir einen Parkplatz gefunden hatten, bewies Dennis seine Einparkkünste und verdiente sich somit DEN Parkschein. Nun konnten wir uns auf unsere Sightseeing-Tour konzentrieren, die sich allerdings nur auf wenige - aber dafür sehr schöne - Sehenswürdigkeiten beschränkte. Darunter war eine sehr schöne Altstadt mit idyllischen Gässchen und dem prunkvollen Reichstag, die beide auf einer Insel vor der Innenstadt lagen. In einer Einkaufsstraße konnten wir uns nicht nur von den schwedischen Eisverkäuferinnen überzeugen, sondern entlarvten auch noch das falsche Spiel der Hütchenspieler. Nach diesem Kulturschock entschlossen wir uns dazu noch eine Weile in einem kleinen Park zu chillen, um uns danach wieder auf den Weg zu unserem Bus zu machen. Auf dem Campingplatz angekommen wurden noch einige selbstgegrillte Hamburger vernichtet, die uns allerdings nicht sehr überzeugten. Am Abend machten wir uns dann zu Fuß auf den Weg in die Innenstadt um dort die Partymeile unsicher zu machen. Wegen unserer unpassenden Abendgarderobe begaben wir uns allerdings nicht mehr in einen der angesagtesten Clubs in Stockholm. Dagegen konnten wir den Abend in einer Außenbar im Park ausklingen lassen, wobei wir auch de Anblick einer schwedischen Schönheit, die sehr gut bestückt war, genießen konnten. Auf Anweisung des Barbesitzers, der seinen Laden schließen wollte, machten wir uns auf den Weg Richtung Campingplatz, wo noch einige Wodka-Mischungen vernichtet wurden. Im Morgengrauen um ungefähr 4-5 Uhr suchten wir dann unsere Schlafsäcke auf, wobei Nico und Volker außerhalb des Campingplatzes schlafen mussten. Paddy{

Tag 6 - 22.07.06 - Stockholm - Turku

Route: Stockholm - Turku
Highlights: Party-Fähre nach Turku (Viking Line)
Übernachtung: Auf der Fähre

Gegen 12Uhr war dann für die meisten die Nacht zu Ende. Nur Nico und Volker fühlten sich auf der verkackten Hundewiese so wohl, dass sie erst zwei Stunden später auftauchten - Gerüchten zu Folge aber warteten sie auch, bis die anderen den Platz aufgeräumt hatten.
Auf jeden Fall machten wir uns am späten Nachmittag auf den Weg zu einem Internetcafé, um die Lage in Deutschland abzuchecken und zu schauen, ob Israel schon den Libanon verhaftet hatte.
Nach dieser Klickerparty ging es um 18Uhr weiter in Richtung Fährhafen. Nach einer langen Wartezeit bereiteten wir uns auf die elfstündige Fahrt vor. Mit Bier und Schlafsäcken bepackt war unsere erste Station auf dem Schiff das Deck und wir genossen die grandiose Landschaft Südschwedens.
Ben, Dennis und Mari versuchten sich anschließend an Klickerautomaten, vorzugsweise am sog. Linienspiel, wobei Ben im Laufe des Abends ca. 20€ verspielte, ohne auch nur einen Major Price zu gewinnen, *jihu*, was bei ihm zu spontanen Aggroanfällen führte.
Seine Stimmung wurde allerdings durch die fähreneigene Disco wieder angehoben, wobei wir anfangs die Tanzfläche alleine verhafteten, nach und nach aber immer mehr Leute dazukamen.
Besonders hervorzuheben ist ein Mann mittleren Alters, der zuerst Dennis antanzte, der ihn allerdings sofort abblitzen ließ. Ein paar Klicker später versuchte er es bei Mari, der auf einem Podest abspackte. Mari fand Gefallen an den unsinnigen Spackmoves des Idioten und spielte deshalb etwas mit ihm, indem er seine zappeligen Moves mit noch verspackteren Tanzschritten erwiderte.
Ben und Mari wollten anschließend, als nur noch Black lief, den DJ von ordentlicher House-Music überzeugen, allerdings sind die in Deutschland bekannten Lieder in Schweden/Finnland wohl eher nicht so beliebt. Allerdings waren die 80er-Klänge auch nicht schlecht, und so tanzten wir noch einige Zeit, bevor wir uns vor einem Konferenzraum schlafen legten und Ben durch seinen berauschten Zustand uns noch einige Freude brachte, als es ihn auf die Fresse schlug. Mari

Tag 7 - 23.07.06 - Turku - Espoo

Route: Turku - Espoo
Highlights: wunderbare Seen
Übernachtung: Campingplatz "Oittaa", 15km vor Helsinki

Nach der sehr kurzen Nacht auf der Fähre kam am Hafen der große Schock! Die Beamten wollten scheinbar irgendwem verhaften, denn sie ließen die Fährabgänger blasen. Hi, überhaupt gar kein Problem. Nico meisterte die Situation mit Bravour, während wir im Wagen supernugget waren und unseren Rausch ausschliefen. Nachdem uns der Wachmeister passieren lassen musste, suchten wir erst einmal ein gechillten Platz am See, wo wir den verpassten Schlaf nachholen konnten. Nach der Ruhepause ging es weiter Richtung Helsinki, wobei jetzt auch wieder alle bei vollem Bewusstsein waren. Schließlich fanden wir einen ruhigen Platz an einem schönen See mittem im Wald, der allerdings privat besiedelt war. Nichtsdestotrotz schlugen wir dort Zelt auf und warfen die Angeln aus, was wir später bereuen sollten.
Volker und Nico zogen tatsächlich einige Fische aus dem Gewässer, die wir zum Abendessen auf dne Grill legten. Allerdings erregte der Rauch wohl die Gemüter des Grundstückbesitzers und er schien richtig angefressen zu sein. Er machte uns deutlich klar, dass wir verschwinden sollten, bevor er uns verhaften lässt. Dies wäre alles kein Problem gewesen, allerdings war Volker's Angel noch am Ufer ausgeworfen. In der Hitze des Gefechts kam große Panik auf, war doch unklar, ob wir an diesem Gewässer die Erlaubnis besaßen zu angeln. 10 Minuten wurde beraten, was wir nun tun sollten, bis schließlich eine Lösung gefunden wurde: In einer Nacht und Nebelaktion konnte Volker die Angel noch retten, indem er in Flipp-Flopps crossover über das Grundstück jagte und so dem Besitzer unentdeckt entkommen konnte. Nach diesem Ereignis beschlossen wir auf dem nahegelegenen Campingplatz einzuchecken, da wir vom Wildcampen erst einmal die Nase gestrichen voll hatten. Ansonsten verhafteten wir am Abend wie gewöhnlich ein paar Flaschen Wodka.

Bin dann weg, hade! Ben

Tag 8 - 24.07.06 - Espoo - Helsinki - Espoo

Route: Espoo - Helsinki - Espoo
Highlights: Stadtbesichtigung Helsinki
Übernachtung: Campingplatz "Oittaa", 15km vor Helsinki

An diesem Morgen standen wir mal wieder, entgegen Markus` Vorschlag früher aufzustehen, so gegen 12 Uhr auf. Auf dem heutigen Plan stand vor allem die Besichtigung von Helsinki, welche jedoch nur 2 h andauerte, da uns die Stadt im Gegensatz zu Stockholm nicht sonderlich zusagte. Es erinnerte uns sehr an eine Ostblockstadt mit vielen hässlichen Betonbauten. In der Innenstadt wurde es zwar deutlich schöner, dennoch hatten wir nach diesen 2 Stunden genug. Außer den Gebäuden sahen wir noch einige tausend Möwen, deren Anführer Blut am Schnabel hatte, und einige finnische Schönheiten,vor allem ein blondes Ding, das bei Nico zu einer Photosession ausartete.
Auf dem Heimweg zum C-Platz gingen wir noch auf die Suche nach einem Supermarkt um unseren Kesseln ein ausgiebiges Mal zu besorgen, auf dem Speiseplan stan Grillen. Angekommen auf dem C-Platz vertrieben wir uns unsere Zeit mit BILD lesen und Fussballspielen, bevor wir den Grill verhafteten. Als wir nach dem Essen Fussballtennis spielten (Ausgang egal), kam zur allgemeinen Belustigung ein sturzbesoffener Finne hinzu, der durch seine Bewegungen und Becker-Hecht-Rollen zu überzeugen wusste. Nach dieser Anstrengungsetzen wir uns vor unser Zelt und führten so einige Haftbefehle für Vodka- und Whiskeymischgetränke aus. Währenddessen lernten wir einen Finnen kennen, der uns seine komplette Lebensgeschichte auf deutsch erzählte. Dieser trank fleißig mit und zog später noch seine Freunde heran um unseren Alk zu reduzieren, was manchen von uns nicht so sehr gefiel. Dennoch hatten wir sehr viel Spaß mit diesen Vögeln, bevor der Nachtwächter dieses internationale Beisamensein unterbrach. Andschließend gingen einige, mehr oder weniger sauer ins Zelt, und Volker,Mari und Dennis in die nebenstehende Hütte. Da sie den Vodka vergessen haben, den sie eigentlich noch verhaften wollten, unde die 3 jedoch dann froh waren ihn nie mitgenommen zu haben, legten sie sich neben das Zelt und wanderten während der Nacht noch 1-2 mal von Schattenplatz zu Schattenplatz. Dennis

Tag 9 - 25.07.06 - Espoo - Tampere

Route: Espoo - Tampere
Highlights: Tampere, Seen
Übernachtung: Strand am See nahe Tampere

Wie nicht anders zu erwarten war, standen wir auch heute erst gegen Mittag auf. Nach der inzwischen recht routiniert ablaufenden Abbau- und Packaktion teilte uns Paddy entsetzt mit, das offenbar ein räuberischer Finne sein Akku-Ladegerät abgerippt hat. Erst zwei Tage später stellte sich heraus, dass er es wohl selbst in seinen Waschbeutel gepackt hatte.
Auf der sonst ereignislosen Fahrt vertrieben sich die Hinterbänkler (Ben, Dennis, Mari) die Zeit mit den von Garfield organisierten Klickerpartys.
Nico manövrierte den T3 souverän an einen Waldparkplatz mit direktem Strandzugang nahe Tampere.
Paddy versuchte sich ohne die Lektüre von „How to shit in the woods“ trotzdem an diesem gewagten Unterfangen.
Da Stechmücken und Fledermäuse offenbar diesen Gestank gar nicht mochten, attakierten uns zumindest erstere äußerst aggressiv.
Die leckeren Tonno-Sandwiches im Magen trösteten über diese heimtückischen Attacken nur wenig hinweg.
Später am Abend stieg Markus in sein Raketenzelt und die Bodencrew schlief wie der Name schon sagt auf dem Boden. Markus