Tag 11 - 27.07.06 - Haukipudas - Simo

Route: Haukipudas - Simo
Highlights: Rentiere auf Straße, Campen am Simujoki
Übernachtung: Campingplatz am Simujoki

Der Schlaf auf dem Parkplatz war für die meisten wider Erwarten sehr tief und entspannend gewesen, nur Volker hatte dem T3 die Treue gehalten und klagte deshalb über seinen unruhigen Schlaf. Nachdem die meisten im Klo noch einen N**** abseilten, ging die Fahrt weiter gen Norden.
Plötzlich sahen wir mitten auf der Straße zwei Tiere, die wir als Naturexperten sofort als Elche identifizierten, doch es stellte sich heraus, dass es sich doch "nur" um Rentiere handelte.
Wie auch immer, auf jeden Fall stellten wir den T3 ab, um die Tiere besser sehen zu können. Nico schreckte die Rentiere so auf, dass sie quer über die Straße liefen und fast einen Massencrash verursachten. Kurz darauf aber waren sie schon wieder im Wald verschwunden.
Die Fahrt verlief ansonsten recht unspektakulär, so dass wir bald darauf ein neues Zwischenziel erreichten, einen Campingplatz am Simojoki-Fluß, der laut Volker europaweit für seine vielen Lachse bekannt sei.
So schauten wir uns also erst einmal den Fluß und den Komfort des 1-3 Sterne-Campingplatzes (änderte sich von Schild zu Schild) an.
Volker und Nico begannen sofort mit Angeln, während Ben, Dennis und Mari dem Fluß einen Haftbefehl überreichten. Markus blieb wie Pad an Land.
Einen Lachsfang konnte Volker leider nicht verzeichnen, obwohl er sich ausreichend Material und Tipps vom Besitzer des Campingplatzes, Steven Spielberg, holte. Wenigstens zwei Bisse aber stehen auf Volkers Lachsangelkonto.
Gegen Abend dann begaben wir uns in den Supermarkt. Markus, Paddy und Volker wollten an diesem Abend grillen, auf Nicos Speisekarte stand ein ungenießbares Tüten-Nudelgericht. Ben, Dennis und Mari besorgten sich Zutaten für ein Tagliatelle Arrabiata, darunter auch eine extrem scharfe Chili-Soße, die Ben gleich im Laden öffnete, um den Schärfegrad zu testen und dabei den halben Laden verschmierte.
Am Campingplatz angekommen, machten sich die drei gleich auf den Weg in Richtung Küche und bereiteten das Essen zu, Nico kochte währrenddessen seine Nudeln und der Rest grillte am Flußufer.
Das Essen von Ben, Dennis und Mari stellte sich als sakrisch scharf heraus, die Folge davon waren Benommenheit und Schwindelanfälle.
Eine Extraportion für Volker wurde nochmals nachträglich geschärft, nur leider verflog die Schärfe zusammen mit der Hitze...
Der Abend wurde mit Wodka und Whisky trinken fortgeführt, v.a. der Whisky verhaftete die Nüchternheit fast aller.
Besonders Dennis hätte etwas mehr auf seine Trinklinie achten sollen, wie sich später noch herausstellen sollte...
Die meisten schliefen diese Nacht im Zelt, nur Dennis und Mari wagten es, unter dem eisigen, finnischen Himmel zu schlafen.
Nico zählte die Schäfchen in extrem komischer Position: Halb im Zelt und mit dem Kopf außerhalb schlummerte er genüßlich bis zum nächsten Tag... Mari