Tag 15 - 31.07.06 - Enotekiö - Alta - Hammerfest

Route: Enotekiö - Alta - Hammerfest
Highlights: beeindruckende Natur in Lappland
Übernachtung: Fähr-Häuschen nahe Hammerfest

Eigentlich fing der Morgen am 15. Tag ganz normal an. Wir packten unsere Sachen, Bauten das Zelt routiniert ab und luden den T3 voll. doch unserem Plan, an diesem Tag nach Hammerfest zu fahren, machte der T3 zunächst einen Strich durch die Rechnung. Denn als wir dann endlich losfahren wollten, mussten wir feststellen, dass unsere Autobatterie leer war, wie Maris Wodiglas am Vorabend unser Bus nicht mehr anspringen wollte. Also hieß es unsere komplettes Gepäck wieder auszuladen und den T3 bis zu nächsten Tankstelle schieben, um dann festzustellen, dass das Besitzerehepaar der Tankstelle uns nicht helfen wollte. Erst nach dem Kauf eines Startkabels bei ihnen und den guten Zuredungskünsten Volkers, war der Mann bereit uns Starthilfe zu geben. Als Dank schenkten wir ihm unseren besten Tropfen Südseerum, den wir sowieso los werden mussten, da es eine Einfuhrbegrenzung an Alkohol nach Norwegen gibt. Als wir dann schließlich unsere Fahrt fortsetzen konnten und die norwegische Grenze passierten, durften wir feststellen, dass sich dort keine Sau um uns kümmerte und wir ohne Kontrolle durchfahren konnten. Nur Volker das Schlitzohr schmuggelte einige Liter für sich über die Grenze. Nach einer langen Fahrt bekamen wir dann das erste norwegische Fjord zu Gesicht. Die Fahrt führte uns aber weiter bis nach Hammerfest, auf der uns mindesten 1000 Rentiere die Straße versperrten. Da in Hammerfest die meisten Läden schon geschlossen hatten, kauften wir im Supermarkt unser Abendessen ein und schlugen unser Quartier vor der Stadt bei einem bis dahin verlassenen Fährhafen auf. Bei einer abendlichen Angelrunde packte Mari zum ersten Mal seine Angel aus, mit der er seine Angelkünste unter Beweis stellte. Allerdings wurden nur kleine "scheiss Fische" gefangen, was ein totes Schweinwalbaby, das am Strand lag aber wettmachte. Da sich am Fährhafen ein kleines Häuschen mit Toiletten und Warteraum für Fährgäste befand, schlugen wir darin unser Nachtquartier auf. Paddy