Tag 16 - 01.08.06 - Hammerfest - Nordkapp - Alta

Route: Hammerfest - Nordkapp - Alta
Highlights: Hammerfest, Nordkapp
Übernachtung: Campingplatz in Alta

Am nächsten Morgen wurden wir mehrere Male von Fähr- oder Buspassagieren geweckt, die das WC in unserem Häuschen für mehr oder minder große Geschäfte mißbrauchten.
Zum Glück bestätigte sich unsere Vermutung nicht, dass uns ein BUsfahrer gewaltvoll aus unserem Quartier herausbefördern könnte.
Ein weißes Rentier, das unser Häuschen besuchte, unterstrich die ohnehin schon idyllische Atmosphäre.
Dennis und Mari nutzten die Gelegenheit, um den naheliegenden Fjord zu verhaften, hatten allerdings einige Probleme wie Rentierscheisse, Quallen und Pflanzenschlibber zu überwinden. Das Wasser allerdings war wunderschön, zwar sehr kalt aber dafür extrem klar.
Nach dieser Abkühlung machten wir uns wieder auf den Weg nach Hammerfest, um unsere Kessel zu füllen. Der Versuch, Pizza zu essen, schlug angesichts der horrenden Preise von ca. 25€ jämmerlich fehl und so ernährten wir uns mal wieder von Wurst, Käse und Brot.
Anschließend kauften sich Markus, Ben und Dennis noch je einen Norwegen zum Spottpreis von ~120€.
Danach ging es dann in der wunderschönen nordnorwegischen Landschaft weiter in Richtung Nordkapp. Die schöne Fahrt wurde aber extrem getrübt, als wir die Mautpreise für einen Tunnel, der unter dem Meer verlief, erfuhren, der die Verbindung zur Insel brachte, auf der sich das Nordkapp befindet: 55€!
Trotzdem setzen wir unsere Fahrt fort und die norwegischen Bergstraßen füllten sich mehr und mehr mit Rentieren.
Als wir dann am Nordkapp ankamen, folgte der nächste Schock: Der Eintritt zum Norkapp beträgt umgerechnet ~25€ pro Person!!! Da es uns das nicht wert war, beschlossen wir, uns aufzuteilen und uns an der Kasse vorbeizuschleichen.
So machten sich Nico, Markus und Mari zuerst auf den Weg. Souverän vermieden sie es, die Kasse zu kreuzen und waren so bald am Zeil, dem vermeintlich nörldlichsten Punkt Europas.
Allerdings stellte sich das Nordkapp als extrem öde heraus, und ist deshalb, nicht zuletzt wegen der extremen Preise nicht zu empfehlen.
Nach den ausgemachten 30 Minuten machten sich die Drei auf den Weg zum vereinbarten Treffpunkt, allerdins waren der Rest samt T3 nicht mehr da!
Deshalb beschlossen sie, den anderen etwas entgegen zu gehen.
Der Weg zog sich immer mehr und mehr und so liefen die Drei fast eine Stunde zusammen mit etlichen Rentieren, bevor sie endlich den Bus erblickten.
Die anderen waren so dreit gewesen, die drei so lange warten zu lassen...
Zu Strafe durfte der Rest nicht mehr zum Nordkapp und die Fahrt ging weiter in Richtung Alta.
UnsereUnterkunft fanden wir an diesem Tag auf einem christlichen Campingplatz kurz vor Alta. Den Rest des Abends verbrachten wir in den Gemeinschafträumen mit chinesischem und thailändischem Essen, sowie Skat spielen und TV schauen, bevor wir uns schlafen legten. Mari