Tag 19 - 04.08.06 - Ballangen - Lodingen - Andenes

Route: Ballangen - Lodingen - Andenes
Highlights: Maris Geburtstag, Fähren-Versteckaktion
Übernachtung: Campingplatz vor Andenes

Von "sanften" Hello-Ruften und einem begleitenden Hupkonzert des Campingplatz-Besitzers und einer Unterrichtung, dass wir den Campingplatz räumen sollten, geweckt, begann für uns der Welttrauertag - in manchen ländlichen Regionen auch Maris Geburtstag genannt.
Dem erbärmlichen Versuch uns schlaftrunkene Gestalten dauerhaft aus den Träumen zu reissen, wollte der morgendliche Störenfried drei Stunden später nochmal Nachdruck verleihen, indem er uns eine 30-Minuten-Frist setzte, den Platz zu verlassen.
In Windeseile packten wir alles zusammen und verstauten unser Gepäck im Wagen.
Die Fahrt Richtung Andenes führe uns weiter auf der E6. Schnell erreichten wir die erste Fähre, deren Preis und die Auskunft, dass die nächste Fähre noch teurer sei, uns zunächst ins Grübeln brachte, ob wir an dem Plan, die Walsafari in Andenes, die dieses Umweg forderte festhalten sollten oder weiter nach Trondheim fahren sollten.
Wir beschlossen, dass die Safari-Gänger die Fähr-Kosten übernehmen und so ging es auf die Fähre.
Um auf der nächsten Fähre Geld zu sparen, entschieden wir, dass sich vier Personen unter den Bänken und unter Gepäckstücken verstecken sollten. Unser Plan ging selbstverständlich nicht auf und wir durften das Ganze auf dem örtlichen Polizeirevier erklären. WHAT?!?
Okay. Gelogen.
Ein Plan von Genies wie uns, geht natürlich auf und so konnten wir mit der Fähre übersetzen – wohlgemerkt zum Preis von drei Personen.
In Lodingen angekommen – die Uhr zeigte kurz vor 20h – galt unsere Suche einem Supermarkt, welchen wir auch schnell fanden.
Mit neuem Proviant bestückt ging es weiter gen Norden nach Andenes.
Kurz vor unserem Ziel stoppten wir an einem Campingplatz direkt am Meer, der eher wie ein Haus mit etwas größerem Vorgarten aussah.
Da die Rezeption nicht besetzt war, riefen wir den Besitzer an um einzuchecken. Nachdem die Formalitäten erledigt waren, widmeten wir uns der Zubereitung des am Vortag gefangenen Fisches.
Es gelang uns auch diesmal wieder ein hervorragendes Essen für Fischliebhaber zu zaubern.
Den Abend ließen wir mit Kartenspielen und der letzten Pulle Vodka gemütlich ausklingen. Markus